Naturaronda-Sulden

Lebenskraft aus der Natur schöpfen, im Gleichwicht leben und neue Wege im Einklang mit der Natur wagen.
Das Talende von Sulden bildet durch seine Ausgesetztheit und Wildheit auf 1.900 m Meereshöhe eine besonders faszinierende Naturkulisse. Wald, Weiden, Schuttflächen, Gletscher, Felsen und Wildbäche prägen das Erscheinungsbild. Hier, inmitten des Nationalparks Stilfser Joch, ist eine Wasser- und Naturanlage, eine Hängebrücke und einen Erlebnisweg entstanden, welche unter dem Begriff „NATURAronda“, was soviel wie eine Runde in der Natur machen bedeutet und körperliches Wohlbefinden ermöglicht.


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Bärenbad Sulden
Bärige Wasser- und Naturanlage am Fuße von Ortler, Zebrù und Königsspitze

Lebenskraft aus der Natur schöpfen
Bären lieben ausgelassene Wasserbäder in freier Natur und wissen wohl auch um die wohltuende Wirkung frischen Quell- und Gletscherwassers. Im Frühjahr 2005 querte erstmals seit über hundert Jahren ein Braunbär das Suldental und da ist er sicher auf die vielen großen und kleinen Wildbäche am Talende gestoßen, welche im Frühjahr besonders viel Wasser führen. In einem idyllischen Waldgebiet ganz in der Nähe der Seilbahn Talstation habe er sich genüsslich, eingebettet von einer grandiosen Bergkulisse ungestört ein Bad genommen, ehe ihm der Rummel um seine Anwesenheit zu viel wurde und er in die Schweiz abwanderte. Genau an dieser Stelle wurde eine Wasser- und Naturanlage errichtet, welche in Ausmaß und Seehöhe (1.900 m) seinesgleichen sucht. Die ausschließlich mit Naturmaterialien errichtete Anlage besteht aus einem natürlichen Wasserfall, einem großzügigen Tretbecken und kalten Armbad, welche mit reinstem Quellwasser gespeist und nach dem Kneipp’schen Gesundheitsprinzip entwickelt wurden. Zudem gibt es Informationen über die Pflanzenwelt, ein Baumhaus, Ruheplätze, einen Barfußpfad und eine einmalige Nautrarena.

Im „Bärenbad“ können sich beide Geschlechter sowie Familien auf verschiedene Weise erholen und regenerieren.


EVOPÄD®-trainingsparcours

Training der sieben Intelligenzen
Leben im Gleichgewicht
„Ganz gleich, welche Schwierigkeiten wir im Leben haben, immer haben wir einen Mangel an Gleichgewicht. Doch es gibt unterschiedliche Arten und Formen von Gleichgewicht. Im Laufe unserer evolutiven Entwicklung haben wir Menschen die verschiedenen Entwicklungsstadien vom „im Wasser liegenden Wesen“ bis zu uns heutigen „modernen, aufrechten Menschen“ durchlaufen. Und jede Entwicklungsstufe in diesem „Aufrichtprozess“ hat eine jeweils eigene Form des Gleichgewichts geboren. Unsere jahrelangen Erfahrungen zeigen, dass auch jedes Problem, jede Herausforderung in unserem Leben, seine jeweils eigene Form des Gleichgewichts benötigt.“

M.A.-Phil. Ludwig Koneberg
Im EVOPÄD®-Trainingsparcours wurden entlang des Suldner Kulturweges sieben Stationen errichtet, bei denen das jeweilige Ungleichgewicht schnell, locker, spielerisch und freudig trainiert werden kann. Für jeden, ob Jung oder Alt, Schüler, Handwerker, Manager ist dieser Weg möglich.

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Hängebrücke Sulden
rausch- und Balanceerlebnis am Steig Nr. 1 und Nr. 2

Die Balance finden und Nervenkitzel erleben kann man beim Überqueren der nur 150 cm breiten Hängebrücke. Diese Hängebrücke verbindet den zur Hintergrathütte führenden Steig Nr. 2 mit dem Wanderweg Nr. 1, der zur Schaubachhütte/Madritschhütte führt. Die Überquerung erfordert eine kleine Mutprobe, denn die tosenden Wassermassen und mehrere Überquerende können die Brücke zum Schwanken bringen. (Fotoapparat gut fixieren – die Hände braucht man zum Festhalten). Weiter am Weg Nr. 2 führt der Steig über Gletscherschliff-Felsen bergauf – teils sind bequeme Stufen eingehauen worden. Oben auf der Seitenmoräne kann rechts ein 5-minütiger Abstecher zu einem Aussichtspunkt eingelegt werden, wo man das gesamte Talende von Sulden besonders gut überblicken kann. Der Weg Richtung „Hintergrathütte“ quert einen Hang mit duftenden Alpenblumen.

Technische Details: 44 m Länge, 1,5 m Breite,
22 m über Grund,
nur während der Sommermonate begehbar.